ZEIT & GELD FÜR’S QUARTIER

Die Investition in den Ausbau der KoFabrik und in die Entwicklung der umliegenden Grünflächen soll direkt und indirekt dem ganzen Quartier dienen. Das gemeinnützige Projekt agiert dabei einerseits unternehmerisch, indem aus der Vermietung Überschüsse erwirtschaftet werden sollen. Andererseits fließen alle Überschüsse aus der Vermietung in gemeinwohlorientierte und gemeinnützige Aktivitäten im Viertel. So erwirtschaftet die Immobilie dauerhaft Geld, das der langfristigen Stärkung des Gemeinwesens im Quartier zu Gute kommt.

Doch soll die Immobilie dem Viertel auch noch auf andere Weise nutzen:

Um unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht zu werden, wird es in der KoFabrik hochwertige Büros für einzelne engagierte Unternehmen, genauso wie auch kostengünstige Flächen zum Selbstausbau für Kreative, Freiberufler*innen, Start-ups oder junge Unternehmungen geben, die bewusst zusammenarbeiten und in Projekten kooperieren wollen. Gesucht sind bewusst Nutzer*innen und Mieter*innen der Büroräume, Ateliers und kleinen Werkstätten, die ihrerseits starken Stadtteilbezug haben und sich hier im Rahmen sogenannter „Viertelsstunden“ für das Gemeinwohl engagieren wollen. Auf diese Weise schenkt die Immobilie dem Quartier pro Jahr weit über 1000 Stunden Zeit und Kompetenz von Menschen, die sich mit dem Quartier und dessen Weiterentwicklung emotional verbunden fühlen.

Mittelfristiges Ziel der Montag Stiftung Urbane Räume im Rahmen ihrer Strategie „Initialkapital“ ist, die Immobilie an einen örtlichen Träger zu übergeben, der sich möglichst aus der Nachbarschaft, den Mieter*innen und Nutzer*innen der Kofabrik heraus bildet und sich dauerhaft für das Gemeinwohl im Viertel engagiert. Die Einbindung von Menschen mit der Bereitschaft, unternehmerische und dem Gemeinwohl dienende Verantwortung gegenüber der Immobilie und dem Quartier zu übernehmen, ist daher von Anfang an wichtiger Bestandteil des Projekts.