DIE KOFABRIK AM IMBUSCHPLATZ

Die ehemalige „Eisenhütte“ an der Stühmeyerstrasse wandelt sich zur KoFabrik! Die „KoFabrik“ wird ein besonderer Ort für die Entwicklung des Viertels rund um den Imbuschplatz sein – wo sich Nachbar*innen, „Projektemacher*innen“ und Unternehmen begegnen, sich über das Viertel austauschen und gemeinsame Pläne schmieden, wie man den eigenen Lebensraum und das gute Miteinander verbessern kann.

Denn das soll eine gemeinwohlorientierte Entwicklung leisten: Aktivitäten, die das Leben im Viertel verbessern, den gemeinsamen Lebensraum gestalten, die Menschen und Kulturen zusammenbringen, Teilhabe und Chancengerechtigkeit für Alle ermöglichen und neue Lösungen für Probleme im Viertel bereithalten.

Das Viertel um den Imbuschplatz – das meint sowohl die Ecke zwischen Kortländer, Herner Straße und Appollonia-Pfaus-Park wie auch die andere Seite des Nordrings bis zu den Gleisen.

Um die Entwicklung des Quartiers gemeinsam mit der Stadt Bochum anzustoßen, hat die Montag Stiftung aus Bonn die gemeinnützige Projektgesellschaft „Urbane Nachbarschaft Imbuschplatz gGmbH“ (UNI gGmbH) gegründet. Diese übernimmt von der Stadt die Immobilie „Stühmeyerstrasse 33“ in Erbpacht und beginnt ab Herbst Stück für Stück mit der Herrichtung und dem Umbau. Gleichzeitig startet auch die Arbeit zur Entwicklung von Projekten und Initiativen im Quartier, die hier dem Gemeinwohl dienen.

Ein Projektbüro mit einem kleinen Team wird dazu vor Ort die Arbeit aufnehmen.

RAUM & IMPULS FÜRS QUARTIER

Auf fast 2000 m2 werden Räume für kleine Werk- und Produktionsstätten, Büros und Ateliers entstehen.

RAUM & IMPULS FÜRS QUARTIER

Auf fast 2000 m2 werden Räume für kleine Werk- und Produktionsstätten, Büros und Ateliers entstehen.

Es wird Räume geben, in denen Menschen, denen das Quartier am Herzen liegt zusammen kommen und entspannte Orte zum Treffen, Erholen und gemeinsamen Arbeiten finden. Die umliegenden Grünflächen können gemeinschaftlich gestaltet werden und stehen dem Quartier als Garten und Freifläche für nachbarschaftliche Aktivitäten zur Verfügung.

ZEIT & GELD FÜRS QUARTIER

Die Investition in den Ausbau der KoFabrik und in die Entwicklung der umliegenden Grünflächen soll direkt und indirekt dem ganzen Quartier dienen.

Das gemeinnützige Projekt agiert dabei einerseits unternehmerisch, indem aus der Vermietung Überschüsse erwirtschaftet werden sollen. Andererseits fließen alle Überschüsse aus der Vermietung in gemeinwohlorientierte und gemeinnützige Aktivitäten im Viertel. So erwirtschaftet die Immobilie dauerhaft Geld, das der langfristigen Stärkung des Gemeinwesens im Quartier zu Gute kommt. Doch soll die Immobilie dem Viertel auch noch auf andere Weise nutzen:

Um unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht zu werden, wird es in der KoFabrik hochwertige Büros für einzelne engagierte Unternehmen, genauso wie auch kostengünstige Flächen zum Selbstausbau für Kreative, Freiberufler*innen, Start-ups oder junge Unternehmungen geben, die bewusst zusammenarbeiten und in Projekten kooperieren wollen. Gesucht sind bewusst Nutzer*innen und Mieter*innen der Büroräume, Ateliers und kleinen Werkstätten, die ihrerseits starken Stadtteilbezug haben und sich hier im Rahmen sogenannter „Viertelsstunden“ für das Gemeinwohl engagieren wollen. Auf diese Weise schenkt die Immobilie dem Quartier pro Jahr weit über 1000 Stunden Zeit und Kompetenz von Menschen, die sich mit dem Quartier und dessen Weiterentwicklung emotional verbunden fühlen.

Mittelfristiges Ziel der Montag Stiftung Urbane Räume im Rahmen ihrer Strategie „Initialkapital“ ist, die Immobilie an einen örtlichen Träger zu übergeben, der sich möglichst aus der Nachbarschaft, den Mieter*innen und Nutzer*innen der Kofabrik heraus bildet und sich dauerhaft für das Gemeinwohl im Viertel engagiert. Die Einbindung von Menschen mit der Bereitschaft, unternehmerische und dem Gemeinwohl dienende Verantwortung gegenüber der Immobilie und dem Quartier zu übernehmen, ist daher von Anfang an wichtiger Bestandteil des Projekts.